HNO-Facharzt-Praxis

Allergie-Entwicklung bei Kindern

Weichenstellung schon im frühen Kindesalter

Schon im frühen Kindesalter werden die entscheidenden Weichen für das spätere Leben belastet durch Allergien gestellt.

Das Risiko eines Kindes, an einer Allergie zu erkranken, hängt erheblich von der erblichen Disposition und von der Menge der möglichen Allergene und Reizstoffe ab, denen es von Geburt an ausgesetzt ist.
- Im 1. Lebensjahr kann eine Sensibilisierung gegenüber Nahrungsmittelallergenen auftreten. Kinder sollten daher mindestens 6 Monate ausschließlich gestillt werden, ohne Zugabe von Beikost.
- Bei erblich vorbelasteten Kindern sollten Innenraumallergene deutlich reduziert werden: Teppiche, Teppichböden, Postermöbel im Kinderzimmer (Hausstaubmilben),
möglichst keine Haustiere (Katze, Hund,Hase,Meerschwein,..), (auch Fischfutter ist hoch allergen!),
- Das Rauchen / Passivrauchen ist der dritte erhebliche Risikofaktor für die Allergie-Entstehung.
- Manche Bio-Farbanstriche auf Zitrusfruchtbasis sind als problematisch anzusehen (lange Ausdünstung, Gefahr der Sensibilisierung).



In Deutschland leiden 15-20 % der Kinder unter einer Allergie.
Etwa 5-10 % aller Kinder bis 11 Jahre entwickeln ein allergisches Asthma, wobei die Sensibilisierung gegen Milbenallergene den größten Einfluß zu haben scheint.
80% aller Kinder mit einem allergischen Asthma zeigen eine Sensibilisierung gegenüber Milbenallergenen.
Weitere klassische Auslöser einer Allergie bei Kindern (und Erwachsenen) sind Pollen, Schimmelpilzsporen,Tierhaare und Insektengifte.