HNO-Facharzt-Praxis

Anwendungsmöglichkeiten eines Dioden-Lasers

Dioden-Laser-OP zur Verb. der Nasenluftpassage

Eine behinderte Nasenatmung ist häufig ein Grund für Schlafstörungen, Schnarchen und Kopfschmerzen (ohne erkennbare Entzündung der Nasennebenhöhlen).
Die Behinderung der Nasenluftpassage erfolgt durch Größenzunahme der Nasenmuscheln und / oder Deviation ("Verkrümmung") der Nasenscheidewand und / oder Ausbildung von Nasenpolypen (bei chronischer Nasennebenhöhlenentzündung).
Je nach Ausprägung der einzelnen Auslöser der Nasenatmungsbehinderung ist eine konvetionell-chirurgische Operation in Narkose und als stationäre Behandlung erforderlich oder eine ambulante laser-chirurgische Operation in lokaler Anästhesie möglich.

Der Laser-Operateur muß daher den Patienten vor einer Operation entsprechend selbst untersuchen. Des weiteren ist abzuklären, ob bestimmte Grunderkrankungen oder Allergien (allgemein oder speziell gegen das Lokalanästhetikum) eine Laser-Operation risikoreich oder unmöglich machen.


Der hier eingesetzte Dioden-Laser (Medilas D, Dornier Med Technik) ist Aufgrund seiner speziellen Eigenschaften gerade in der Behandlung der Nasenatmungsstörung ein ideales Operationswerkzeug.
Seine Photonenstrahlung ("Laser-Energie") wird durch ein hochfeines Glasfaserkabel (0,6 mm Druchmesser) das in ein spezielles Endoskop eingeführt werden kann, geleitet und kann so an den entscheidenden Stellen des Naseninneren kontrolliert eingesetzt werden.
Da das Endoskop mit einer Videokammera verbunden ist, ist über einen Monitor der millimeter-genaue Einsatz des Lasers gewährleistet.(Videoendoskopie).